Rückerstattungsrichtlinie

Version: 2026-08-06 · Inkrafttreten: 6. August 2026

Dieses Dokument ist eine Übersetzung des koreanischen Originals. Weichen Übersetzung und koreanisches Original inhaltlich voneinander ab, hat das koreanische Original Vorrang. Koreanisches Original ansehen

Deutsch

1. Anwendungsbereich

Diese Rückerstattungsrichtlinie gilt für die folgenden entgeltlichen Geschäfte, die Dokal Game anbietet.

Spielen, kostenlose Punkte, unentgeltlich vergebene Eicheln und kostenlose Gegenstände sind keine mit Geld erworbenen Produkte und daher von einer Barrückerstattung ausgenommen. Werden jedoch ein Systemfehler oder eine unberechtigte Vergabe festgestellt, kann der Betreiber die Dienstaufzeichnungen berichtigen.

Gewährt das anwendbare Recht dem Nutzer günstigere Rechte als diese Richtlinie, geht dieses Recht vor.

2. Allgemeine Grundsätze

  1. Die Rückerstattung erfolgt grundsätzlich über das ursprünglich verwendete Zahlungsmittel.
  2. Der tatsächliche Erstattungszeitpunkt kann je nach Bearbeitungsfristen von Zahlungsdienstleister, Kartenherausgeber und Bank abweichen.
  3. Der Betreiber kann den Sachverhalt prüfen: Bestellnummer, Zahlungskennung, Zahlungszeitpunkt, Nutzungs-, Auslieferungs- und Lieferstatus sowie Störungsaufzeichnungen.
  4. Erstattungsmaßstab und Kostentragung richten sich danach, ob ein bloßer Sinneswandel des Nutzers, ein Verschulden des Unternehmens, ein Produktmangel oder eine Nichterbringung der Leistung vorliegt.
  5. Wurde ein Teil der Leistung bereits erbracht, kann der Betreiber nur den nach Abzug des erbrachten Teils verbleibenden Betrag erstatten oder eine Ersatzmaßnahme anbieten — erneute Leistung, Verlängerung — in einem für den Nutzer nicht ungünstigeren Rahmen.
  6. Das Vorliegen eines Erstattungsausschlussgrundes befreit den Betreiber nicht von der Haftung für Vorsatz und Fahrlässigkeit, für eine von Kennzeichnung und Werbung abweichende Leistung oder von der gesetzlichen Mängelhaftung.

3. Bestellungen im Dokal Shop

3-1. Stornierung vor dem Versand

3-2. Sinneswandel nach Erhalt der Ware

3-3. Mangel, Falschlieferung, von der Kennzeichnung abweichende Ware

In den folgenden Fällen bieten Betreiber oder Verkäufer nach Prüfung des Sachverhalts Umtausch, erneute Lieferung, Reparatur, Teilerstattung oder vollständige Erstattung an.

In diesem Fall trägt im gesetzlich zulässigen Rahmen der Betreiber oder die verantwortliche Partei die Rücksendekosten. Wir bitten darum, das Problem nach Feststellung möglichst rasch mit Nachweisen wie Fotos oder Videos zu melden.

3-4. Fälle, in denen der Widerruf eingeschränkt sein kann

Ist der Wert des Produkts aus den folgenden Gründen erheblich gemindert, kann die Rückgabe bei bloßem Sinneswandel eingeschränkt sein. Das übliche Öffnen der Verpackung zur bloßen Prüfung des Produkts führt jedoch nicht pauschal zu einer Einschränkung.

Produktbezogene Einschränkungen werden vor der Zahlung gesondert angezeigt.

3-5. Falsche Anschrift und Annahmeverweigerung

Gibt der Nutzer eine falsche Anschrift oder Telefonnummer an oder verweigert er ohne berechtigten Grund die Annahme und entstehen dadurch Kosten für erneuten Versand oder Rücksendung, können diese Kosten den Nutzer treffen. Ob der Warenwert erstattet wird, richtet sich nach dem Zustand des Produkts und der Rückgabemöglichkeit.

4. Werbekampagnen

4-1. Stornierung vor der Auslieferung

4-2. Ablehnung oder Einstellung aus Gründen des Werbetreibenden

Wird eine Anzeige aus den folgenden Gründen abgelehnt oder eingestellt, kann die vollständige Erstattung eingeschränkt sein.

Verbleibt ein noch nicht erbrachter Zeitraum und hat der Betreiber noch erstattungsfähige Kosten, kann er unter Berücksichtigung des tatsächlich erbrachten Teils und der entstandenen Kosten eine Teilerstattung oder eine Ersatzschaltung prüfen.

4-3. Verschulden des Betreibers oder Nichterbringung

In den folgenden Fällen prüft der Betreiber Störungsdauer und erbrachte Einblendungen und bietet erneute Schaltung, Verlängerung, Teilerstattung oder vollständige Erstattung an.

Eine einzelne Nichtauslieferung wegen vorübergehender Verzögerung, Werbeblockern einzelner Nutzer, Geräte-, Browser- oder Netzwerkumgebung oder Richtlinien externer Werbenetzwerke begründet unter Umständen keinen Anspruch auf vollständige Erstattung.

4-4. Werbeerfolg

Das Werbeprodukt ist ein Dienst, der Einblendungsgelegenheiten bereitstellt. Ohne gesonderte Zusicherung erfolgt keine Erstattung allein deshalb, weil Ergebnisse — Klicks, Besucher, Anfragen, Umsatz, Konversionsrate, Suchplatzierung — hinter den Erwartungen zurückblieben.

5. Unterstützung

  1. Die Unterstützung ist eine freiwillige Zahlung zur Förderung des Dienstbetriebs und der Erstellung neuer Inhalte und verschafft keine Wettbewerbsvorteile im Spiel.
  2. Der Nutzer kann sich innerhalb von 7 Tagen ab Zahlung wegen einer Stornierung melden. Die Bearbeitung erfolgt jedoch nach Prüfung der Einzelumstände: gesetzliche Ausschlussgründe für den Widerruf, Stornierbarkeit des Zahlungsmittels, bereits erfolgter Eintrag in der Ruhmeshalle.
  3. Wird die Erstattung bewilligt, können Eintrag in der Ruhmeshalle der Unterstützer, Anzeigename und Unterstützungsnachricht gelöscht oder nicht öffentlich gestellt werden.
  4. Vor der Zahlungsautorisierung oder bei fehlgeschlagener Zahlung liegt keine tatsächliche Belastung vor, sodass keine Erstattung entsteht. Fälle wie ausstehende Autorisierung oder nicht erfolgte Einzahlung auf ein virtuelles Konto werden nach Prüfung des Zahlungsstatus bearbeitet.
  5. Zahlungen Minderjähriger ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters sowie Zahlungen infolge von Diebstahl oder Identitätsmissbrauch werden nach Prüfung von Identität und Berechtigung gemäß dem anwendbaren Recht und den Verfahren des Zahlungsdienstleisters bearbeitet.
  6. Die Unterstützung ist keine Spende im steuerrechtlichen Sinne; eine Spendenbescheinigung wird nicht ausgestellt.

6. Dokal-Chatbot-Pass

  1. Der Pass ist ein zeitlich befristeter digitaler Inhalt, dessen Nutzungszeitraum unmittelbar mit der Zahlung beginnt. Dass die Leistungserbringung zugleich mit der Zahlung beginnt, wird auf der Zahlungsseite angezeigt.
  2. Wurde der Pass überhaupt nicht genutzt, kann der Nutzer innerhalb von 7 Tagen ab Zahlung den Widerruf (vollständige Erstattung) anfragen.
  3. Nach Nutzungsbeginn prüft der Betreiber im Rahmen des anwendbaren Rechts, etwa des E-Commerce-Gesetzes, die Erstattung des nach Abzug des bereits erbrachten Zeitraums (tagesanteilig berechnet) verbleibenden Betrags.
  4. War die Nutzung wegen einer Störung über einen erheblichen Zeitraum nicht möglich, prüft der Betreiber die Störungsaufzeichnungen und bietet Verlängerung, Teilerstattung oder vollständige Erstattung an.
  5. Wird die Erstattung bewilligt, wird der über diesen Pass gewährte verbleibende Nutzungszeitraum eingezogen.
  6. Mit der Kontolöschung verfällt der verbleibende Nutzungszeitraum. Ist eine Erstattung erforderlich, wenden Sie sich bitte vor der Löschung an uns.
  7. Bestellungen, deren Zahlung nicht abgeschlossen wurde — etwa bei nicht erfolgter Einzahlung auf ein virtuelles Konto —, führen zu keiner Belastung und sind daher nicht erstattungsfähig.

7. Eicheln, kostenlose Punkte und digitale Belohnungen

8. So beantragen Sie eine Rückerstattung

Bitte wenden Sie sich mit den folgenden Angaben an uns.

Anlaufstelle:

Der Betreiber ist bestrebt, nach Eingang grundsätzlich innerhalb von 3 bis 7 Werktagen eine erste Antwort zu geben. Sind Abklärungen mit Lieferanten, Versanddienstleistern, dem Zahlungsdienstleister, Werbeprotokollen oder bei Rechtsstreitigkeiten mit Dritten erforderlich, kann es länger dauern.

9. Zeitpunkt und Weg der Rückerstattung

  1. Nach Bewilligung der Erstattung leitet der Betreiber die Zahlungsstornierung oder das Erstattungsverfahren innerhalb der gesetzlich vorgesehenen Frist ein.
  2. Bei Karten und Sofortzahlungen kann die Bearbeitung durch Kartenherausgeber und Zahlungsdienstleister nach der Stornierung der Autorisierung zusätzliche Zeit erfordern.
  3. Ist eine automatische Erstattung auf das ursprüngliche Zahlungsmittel schwierig — virtuelles Konto, Überweisung —, können zusätzliche Schritte verlangt werden, etwa die Prüfung eines auf den Namen lautenden Kontos.
  4. Bei Zahlungsmitteln, die technisch keine Teilerstattung zulassen, kann die Abwicklung über eine vollständige Stornierung mit anschließender Neuzahlung, eine Ersatzleistung oder eine gesonderte Vereinbarung erfolgen.

10. Rückbelastung und missbräuchliche Erstattung

Der Nutzer hat sich zunächst zur Sachverhaltsklärung und Stornierung an den Betreiber zu wenden. Untersagt ist es, nach ordnungsgemäßer Erbringung von Produkt, Anzeige oder Unterstützung mit unwahrer Begründung eine Rückbelastung zu beantragen oder für dasselbe Geschäft doppelt eine Erstattung zu erhalten. Der Betreiber legt dem Zahlungsdienstleister Aufzeichnungen zu Transaktion, Lieferung, Auslieferung und Zugriff vor; wird ein Missbrauch festgestellt, kann er das Konto oder Transaktionsfunktionen beschränken.

11. Änderung der Richtlinie und maßgebliches Recht

Der Betreiber kann diese Richtlinie an Änderungen des Dienstes und der Rechtslage anpassen; wesentliche Änderungen werden vor ihrer Anwendung mitgeteilt. Weichen der koreanische Wortlaut und eine Übersetzung voneinander ab, geht der koreanische Wortlaut im gesetzlich zulässigen Rahmen vor.